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Erstellung einer Trainingsplanung (Trainingssteuerung)

Um Erfolge im Sport feiern zu können, muss der Trainingsprozess zielgerichtet und planmäßig gesteuert werden. Erst eine individuell abgestimmte Trainingsplanung gewährleistet eine solche Planmäßigkeit. Während ein adäquater Trainingsplan im Hochleistungssport nicht wegzudenken ist, steckt die Notwendigkeit einer solchen Planung im Bereich des Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssports noch in den Kinderschuhen.

Nach der Durchführung einer Trainingsanamnese (Trainingsinhalte, -häufigkeit, -umfänge, -intensitäten, usw.) muss die Frage nach der Zielsetzung abgeklärt werden. Die Ziele, welche realistisch, herausfordernd und zielorientiert sein müssen, entscheiden in der Folge über die Trainingsgestaltung. Hierbei muss zwischen leistungssportlichen und nicht-leistungssportlichen Zielen unterschieden werden. Leistungssportliche Ziele beinhalten:

  • Individuelle Leistungsverbesserung
  • Erreichen eines bestimmten sportlichen Leistungsniveaus
  • Gutes Abschneiden (Platzierung) bei einem Wettkampf
  • Entwicklung der persönlichen Hochform zu bestimmtem Zeitpunkt

Nicht-leistungssportliche Ziele beinhalten:

  • Training als soziale Komponente (Art des Lebensstils)
  • Förderung des gesundheitlichen Zustandes
  • Figur fördernder Aspekt (Abnehmen bzw. Muskelaufbau)
  • Sport als Alltagsausgleich und für den Stressabbau (Wohlbefinden)
  • Vorbereitung auf bestimmte Unternehmungen (z.B. Radtour)

Unabhängig von der Zielsetzung bildet eine Erhebung des Ist-Zustandes die Grundlage jeder Trainingsplanung. Eine Ist-Zustand-Analyse dient einerseits zur Kontrolle des Gesundheitszustandes und andererseits zur Ermittlung der derzeitigen Leistungsfähigkeit. Sie wird in der Regel mittels eines Belastungs-EKGs, einer Spiroergometrie oder einer Laktattestung (auf Laufband oder als Feldtest in Form eines Shuttle-Runs) durchgeführt. Diese erhobenen Daten dienen dann zur Trainingssteuerung oder zur Prüfung der Effizienz des bisherigen Trainings.

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