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Koordinationstestung

Wenn man in vielen Sportarten von der „Technik“ redet, dann ist der Begriff der „Koordination“ unweigerlich damit verbunden. Denn die koordinativen Fähigkeiten bilden die Basis jeder menschlichen Bewegung und sind somit für das Erlernen, Steuern und Anpassen von motorischen Ausführungen verantwortlich.

Ein technisch korrektes Bewegungsmuster ist erst ziel- und erfolgsorientiert, wenn eine Ökonomie (zeitliche, stärke- und umfangsmäßige Abstimmung von Impulsen) gegeben ist. Die Grundlage einer solchen Ökonomisierung bildet die Koordination. Sie befähigt den Sportler, motorische Aktionen in vorhersehbaren und unvorhersehbaren Situationen sicher und eben ökonomisch zu beherrschen und sportliche Bewegungen relativ schnell zu erlernen. Auch für das Umlernen von technischen Bewegungsabläufen, wobei es zur Verwerfung alter Bewegungsmuster und zum Erwerb neuer technischer Fertigkeiten kommt, spielt die Koordination eine zentrale Rolle.

Eine frühzeitige und umfangreiche Schulung der koordinativen Fähigkeiten ist deswegen von großer Bedeutung, weil die Koordination auch als zentraler Faktor der motorischen Leistungsfähigkeit zu sehen ist. Erst ihre Wirkung führt zum spezifischen Nutzen aller anderen konditionellen Grundeigenschaften wie Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer.

Aufgrund der Bedeutung der Koordination und ihrer individuellen Ausprägung wurde seitens des ToP-Teams eine Messbarkeit angestrebt, um in der Folge ein „koordinatives Profil“ erstellen zu können. Die Inhalte eines solchen Profils werden mittels aktuellster Computer- und Messtechnik erhoben und beinhalten folgende Tests:

  • MFT-Gleichgewichtstestung
  • Match 4-point (komplexe Reaktionsfähigkeit)
  • Flashjump visuell oder akustisch (Einfachreaktion unt. Ex.)
  • H-Reaktion visuell oder akustisch (Einfachreaktion ob. Ex.)
  • Timing steps – Zeitgefühltest
  • Dance-Rhythmustest
  • Speed memory (reaktiver Orientierungstest)
  • High jump ohne und mit Armeinsatz (+ Differenzberechnung)
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